TRIBO Hartstoff GmbH
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Unterschiede zwischen heißisostatischem Pressen (HIP)
und dem Sinter - HIP - Prozess
 

1. Einleitung


Zur Herstellung qualitativ hochwertiger pulvermetallurgisch hergestellter Erzeugnisse spielt die Porosität des gesinterten Werkstückes eine entscheidende Rolle. So weist zum Beispiel die DIN ISO 4505 folgende Einteilung Restporositäten im Hartmetall aus.

A02  =  0.02 % (vol.)Porengröße bis 10 µm
B02  =  0.02 % (vol.) Porengröße im Bereich 10 – 25 µm
B00  =  keine Poren im Bereich 10 – 25 µm

AAls Fehlstellen haben solche Poren einen großen Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften des Werkstoffs. So sinken Dauer und Ermüdungsfestigkeit mit zunehmender Anzahl und Größe der Poren ab. Die Fehlstellen sind der Ausgangspunkt für Risse im Gefüge welche sich nach und nach im Bauteil ausbreiten. Das gleiche gilt für Bauteile welcher ein Wechselbeanspruchung unterliegen.

Durch das Beseitigen der Restporen können die Risse im Gefüge weitgehend vermieden werden. Eine vorhandene Restporosität kann nicht durch nachträgliche reine Druckbehandlung beseitigt werden. Zur Reduzierung der Porosität in Hartmetall sind zwei verschiedene Methoden entwickelt worden.
 
 
Weiter mit:   2. heißisostatisches Pressen (Nachverdichtungsprozess)
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Inhalt:
1. Einleitung
2. heißisostatisches Pressen (Nachverdichtungsprozess)
3. Sinter - HIP - Prozess