Wie in der Medizin die Temperaturabweichung vom Durchschnittsmaß nach oben als erhöhte
Temperatur definiert ist, so ist auch für Hartmetalle der Temperaturbereich oberhalb
der normalen, zuträglichen Arbeitstemperatur als erhöhte Temperatur.
Als allgemeingültige Grenze sind dafür ca. 600 °C anzusetzen, obwohl diese Festlegung
strenggenommen nur für den Hartmetalltyp WC-Co gilt. Bei Zusätzen von TiC, TiCN
und Cr3C2
oder bei Ti-Basis-Legierungen (Cermets) erhöhen sich diese Temperatur signifikant.
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