Hartmetall ist ein nun
schon über 80 Jahre alter Werkstoff, der sich auf Grund seiner
außerordentlichen Eigenschaftskombination von Härte und Zähigkeit und deren
fortwährender Weiterentwicklung und Verbesserung stets jung, dynamisch und
leistungsfähig gehalten hat.
Zu keiner Zeit fand
Hartmetall mehr technische Anwendung als heute. Im Jahr 2006 wurden von den im
Fachverband Pulvermetallurgie ( http://www.fpm.wsm-net.de/
)
vertretenen Firmen in den
Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg 7800 Tonnen
Sinterhartmetall produziert. Dies entspricht einer Steigerungsrate von ca. 120%
in 10 Jahren.
Der Werkstoff Hartmetall hat
sich außerdem in den letzten 25 Jahren enorm weiterentwickelt und stellt in
immer neuen Anwendungsfällen und mit stetiger Verbesserung seiner Qualität und
der Herstellungstechnologien einen hohen Leistungsstand unter Beweis.
Die qualitätsorientierte
Fertigung auf der Basis des Qualitätsmanagements nach DIN EN ISO 9001:2000
führt zu einer bisher nicht gekannten Reproduzierbarkeit der
Gebrauchseigenschaften.
Andererseits wurden
Einsatzmaterialien entwickelt, die die Gefügestrukturen signifikant verändern
und die Verhältnisse Härte zu Zähigkeit in bisher unzugängliche Bereiche
verschieben.
Letztendlich wurde durch
spezielle Formen der Veredlung sowie durch die verschiedenen Beschichtungen ein
hohes Leistungsniveau erreicht.
Global gesehen ist eine große Ähnlichkeit und Gleichmäßigkeit
der Hartmetallsorten in metallurgischer und physikalischer Hinsicht zu
verzeichnen.
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